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Elfter Mittelaltermarkt in Obermoschel 19.06.2010 - OBERMOSCHEL (red). Fahnen und Banner flattern im Wind, überall rüsten sich Knappen und Ritter, während Edeldamen über den Markt flanieren. Die Stadt Obermoschel veranstaltet am Wochenende des 26. und 27. Juni zum elften Mal den Mittelaltermarkt auf der Moschellandsburg. In der einstigen Veldenzer-Burg, hoch über der pfälzischen Stadt, wird für das Spectaculum mittelalterlich gekocht, Kettenhemden werden geflochten und überall ist altes Handwerk zu sehen. Die Schausteller versuchen die verschiedene Zeitepochen möglichst authentisch darzustellen und lassen den Besucher auch daran teilhaben. So werden Waffen, Gegenstände und Arbeiten der damaligen Zeit erklärt, und so manches Zelt steht dem Besucher offen. Renommierte Rittergruppen wie die Raugrafen, die Epposteiner und Ritter vom silbernen Kreuz sind vor Ort wie auch die Wikingerstämme von Karls Sippe oder Des Herzogs Wölfe. Die Staufer Vasallen und die Kommende Einsiedel werden das Markttreiben lautstark eröffnen, indem sie eine ganze Reihe spätmittelalterlicher Schusswaffen beeindruckend vorführen. Am Samstagabend ziehen zur Musik der Spielleute von Spectaculatius dann die Rittergruppen im Fackelzug vom Lager zum fackelbeschienenen Burghof, wo im Anschluss eine Feuershow geboten wird. Am Sonntag wird eine Feldschlacht der Ritter, unterhalb der Burg, für Aufmerksamkeit sorgen. Quelle: http://www.allgemeine-zeitung.de/region/bad-kreuznach-bad-sobernheim-kirn/meisenheim-idar-oberstein/9040405.htm | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Niederheimbach Mit Schild und Schwert 06.07.2010 - NIEDERHEIMBACH Von Walter Muders MITTELALTER Historisches Fest auf Burg Sooneck lockt Besucher an Schon von weitem waren die Böller, die zum Festbeginn auf der Burg Sooneck abgefeuert wurden, zu hören und so wurden auch in diesem Jahr wieder zahlreiche Gäste zu der von der Generaldirektion Kulturelles Erbe Reinland-Pfalz organisierten Veranstaltung angelockt. Umrahmt von Rittern und Burgfräuleins nahm Erzähler Chnutz von Hopfen hoch auf den Zinnen nach den Fanfarenstößen die Eröffnungsproklamation vor. Die Frau von Burgverwalter Klaus Collerius kredenzte schließlich den Ehrentrunk. Dieses Mal ist er nicht vergiftet, ließ der Erzähler Chnutz von Hopfen mit einem schelmischen Grinsen seine aufmerksam lauschenden Zuhörer wissen. Handwerker, Gaukler und Schausteller Und dann war das Fest eröffnet. Die Besucher konnten Händlern und Handwerkern über die Schulter blicken, Ritter, Schausteller und Gaukler bei ihrem Tagwerk beobachten. Kerzen wurden vor den Augen der Besucher hergestellt und man konnte auch dem Schmied beim Formen von Hufeisen zusehen. Für große und kleine Kinder war eine Märchenerzählerin gekommen und versetzte die staunenden Zuhörer in vergangene Zeiten. Zudem war ein ganzes Waffenarsenal aufgebaut, das vor allem die männlichen Besucher faszinierte. Es war ein Stück Mittelalter in wunderschöner Umgebung, beschrieb einer der Besucher die Veranstaltung. Und auch das Wetter spielte mit, Burg und Rheinlandschaft lagen - zumindest die meiste Zeit - im Sonnenschein. Rittergruppe zeigt Schaukämpfe Die Rittergruppe Epposteiner zeigte Schaukämpfe mit Schild und Schwert und machten sich zudem über Politiker lustig - das Publikum war hellauf begeistert. Erstmals gezeigt wurde den Besuchern ein so genannte Blide, ein Steinschleudergerät aus dem Mittelalter. Zur Demonstration wurden Wasserbehälter gegen das Burgtor geschleudert. Des Kaisers Bombardier - in mittelalterlichem Gewand gekleidet - erklärte den Gästen die Bestandteile des Waffenarsenals. Bürgermeister zieht positive Bilanz Zwei Tage lang dauerte das Fest, das wieder einmal viele Menschen auf die Burg lockte. Die Bilanz von Armin Kraft, der Leiter der Liegenschaften, Schlösser und Altertümer, und von Ortsbürgermeister Heinz Wagner, fiel ausgesprochen positiv aus: Es war ein tolles Burgfest für Jung und Alt. Das mittelalterliche Treiben auf der Burg Sooneck macht die Gemeinde Niederheimbach weit über ihre Grenzen hinaus bekannt. Quelle: http://www.allgemeine-zeitung.de/region/bingen/vg-rhein-nahe/niederheimbach/9110950.htm | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||